Vor 10 Jahren hatte CDU Stadtrat Fritz Rösch die Idee eines Feuers beim Hockenheimer Adventsmarkt: 1 Scheit Holz gegen eine Spende von 1 Euro. Nachdem in der Vergangenheit Hockenheimer Kindergärten, Sozialverbände und der Vogelpark in den Genuss dieser Spendengelder kamen, kommen die Einnahmen aus dem Adventsfeuer vom Dezember 2018 dem Kinderschutzbund zugute.

Der Kinderschutzbund Hockenheim e.V. ist seit 1981 in der Rennstadt aktiv und betreut unter anderem den Kinderhort „Kosmos“ am alten Schwimmbadparkplatz. Ähnlich wie die Kernzeitbetreuung an den Grundschulen bietet der Hort eine Betreuungsmöglichkeit für Grundschulkinder, ein gemeinsames Mittagessen und eine Hausaufgabenbetreuung.

Gerne nahm der Vorsitzende Thomas Birkenmaier die Spende von 255,09 Euro entgegen, die ausschließlich Kindern zugutekommen soll: „Wir sind ein ehrenamtlich tätiger Verein, der auf Spenden angewiesen ist“.

Anschließend übernahm es die stellvertretende Vereinsvorsitzende Barbara Itschner, die Kommunalpolitiker über die Arbeit der „Lobby für Kinder“ zu informieren. Neben dem Kinderhort bietet der Verein Hilfe an, wenn das Kindeswohl gefährdet sein könnte. „Unser Vorteil ist, dass wir eine Hilfe unterschwelliger anbieten können als beispielsweise das Jugendamt”, so Itschner.

Oftmals genüge ein Anruf - etwa bei verhaltensauffälligen Kindern - und der Kinderschutzbund schaue, wie er helfen könne. „Dabei wird unsere Arbeit nie langweilig. Denn wir treffen nie dieselbe Situation an“, so Itschner, die gemeinsam mit Hortleiterin Elli Pioro die gute Seelen des Kinderschutzbundes sind.

Auf Nachfrage von Lotti Neugebauer bestätigte Barbara Itschner, dass der Kinderschutzbund gut vernetzt ist mit Kindertagesstätten, Grundschulen, Jugendsozialarbeit, Jugendhaus, kirchlichen Trägern und dem Jugendamt.

Wofür das Geld nun verwendet wird, wollte Antje Fischer-Daniel wissen. „An den Hockenheimer Grundschulen bieten wir eine Einzelbetreuung an für Kinder, die sich mit dem Lesen schwertun. Diese Tätigkeit finanzieren wir ausschließlich aus Spenden”, so Thomas Birkenmaier. Somit werde Kindern geholfen, die eine individuelle Hilfe brauchen, um den Anschluss in der Klasse halten zu können.

Der abschließende Dank von Bärbel Hesping und Markus Fuchs geht an die zahlreichen Spender, sowie an Fritz Rösch und die CDU Helfer für deren Einsatz im Rahmen des Adventsfeuers.

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